Am Samstagabend hatte die Damenmannschaft des MJK Herten den TV Voerde zu Gast. Als Tabellenletzter rechnete man sich nicht besonders gute Chancen auf einen Sieg aus. Trotzdem gaben die Hertenerinnen alles um im Rennen um den Klassenerhalt zu bleiben. Dies zahlte sich definitiv aus, denn die Truppe sorgte für eine regelrechte Überraschung und fegte ihre Gegnerinnen dank einer erstaunlichen Leistung mit einem 8:2 Sieg aus der Halle.
Der erste Hoffnungsschimmer kam bereits nach den Doppeln. D1 mit Wonsak/Rolof-Rokker konnte sich mit 3:1 durchsetzen, während das D2 mit Werning/Schubert einen schlechten Start erwischte und mit 0:2 Sätzen zurück lag. Doch sie gaben nicht auf und kämpften sich ins Spiel zurück bis zum Entscheidungssatz, welchen sie schließlich knapp mit 11:9 für sich entscheiden konnten.
Die erste Einzelrunde lief ausgeglichen. Lisa schlug ihre Kontrahentin mit 3:0, während Anna-Lena sich gegen die Nr.1 von Voerde schwer tat und mit 0:3 unterlag. Julia zog in den ersten beiden Sätzen nur hauchdünn den Kürzeren, aber kämpfte sich eindrucksvoll zurück bis zum finalen Durchgang. Doch leider zahlte sich der Kampfgeist diesmal nicht aus und die MJKlerin musste am Ende nach einem 2:3 gratulieren. Tanja machte es besser und baute die Führung mit einem 3:1 Sieg weiter aus. Zwischenstand: 4:2 für Herten.
Man schnupperte bereits am Sieg und tatsächlich zog der MJK nun auf und davon. Lisa, Anna-Lena und Julia spielten stark auf und fegten ihre Gegnerinnen allesamt mit 3:0 von der Platte. EInzig Tanja musste sich gegen ihre Gegnerin durchbeißen und lag mit 1:2 Sätzen hinten, doch mit Unterstützung der Zuschauer fing sie sich wieder und setzte sich am Ende mit 3:2 durch. Nun war der 8:2 Sieg in Stein gemeißelt.
Dieser Sieg war mehr als überfällig und vor allem ein echter Befreiungsschlag für den MJK. Auch, wenn die Konkurrenz äußerst stark ist, die Damen werden nicht aufgeben und um den Klassenerhalt kämpfen. Den Schwung wollen sie unbedingt mitnehmen. Trotz 4 Punkten Rückstand auf die sicheren Plätze ist es zwar immer noch möglich, aber sie müssen sich ordentlich ins Zeug legen und gleichzeitig auf Patzer der Konkurrenz hoffen. Beim nächsten Spiel geht es zum weit entfernten Gegner TTV GW Daseburg.


