Am Samstag war es mal wieder soweit. Der Spielbetrieb ruht aktuell, doch mitten in der Sommerpause standen nun wieder die Vereinsmeisterschaften vor der Tür. Aufgrund der Fußball-WM ging es diesmal ausnahmsweise etwas früher los. Bereits um 11 Uhr vormittags war Anschlag in der MJK-Arena und es wurden bis in die Abendstunden die neuen Vereinsmeister ausgespielt, gerade noch rechtzeitig vor Beginn des Deutschlandspiels. Trotz der hohen Temperaturen in der Halle war der Spaßfaktor hoch und die Teilnehmerzahl beachtlich. Insgesamt 27 Teilnehmer kämpften bei über 30 Grad um die Pokale und am Ende gab es verdiente Sieger und auch die eine oder andere Überraschung.
Wie in den letzten Jahren hat sich das Spielsystem mit Gruppenphase sowie Herren A- und B-Klasse im Verein gut etabliert. Anfangs wurde in 3er- bzw. 4er-Gruppen im Modus Jeder-gegen-Jeden gespielt. Die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe spielten die Herren A Konkurrenz aus und die beiden Letztplatzierten jeder Gruppe spielten in der Herren B Konkurrenz weiter. In jeder Konkurrenz wurde neben der Hauptrunde zudem noch eine Trostrunde gespielt. Schied ein Spieler dann in der Hauptrunde aus, so hatte er die Möglichkeit über die Trostrunde noch ins Finale zu kommen und gegen den Gewinner der Hauptrunde anzutreten. Der Gewinner der Trostrunde musste jedoch zweimal gegen den Hauptrundensieger gewinnen, um sich Vereinsmeister nennen zu dürfen.
In der Herren A Konkurrenz sicherte sich Emil Schreiber den Titel, der sich im Finale gegen Nico Breda durchsetzte. Dritter wurde Szymon Polaczek. In der Herren B Klasse sicherte sich Alex Antoniadis den Gesamtsieg, der gegen den Vorjahressieger Leon Stier gleich zweimal antreten musste, da Leon als Gewinner der Trostrunde die erste Finalbegegnung für sich entschied. Beim zweiten Match setzte sich jedoch der deutlich erfahrenere Alex Antoniadis durch. Den dritten Platz sicherte sich Lisa Wonsak.
Darüber hinaus wurden auch Doppel gespielt. Hierbei wurden Paarungen bestehend aus jeweils einem Spieler aus der stärkeren und schwächeren Hälfte des Teilnehmerfeldes ausgelost. Man startete direkt in den K.O. Modus. Den Gesamtsieg sicherten sich Nico Breda und Jungendspieler Robin Giesselbach, die sich im Endspiel überraschend deutlich gegen Christoph Czempiel und Christoph Jürgens durchsetzen konnten.
Es war mal wieder ein tolles Turnier mit spannenden Begegnungen und natürlich gab es auch den ein oder anderen atemberaubenden Ballwechsel zu sehen.


