Am Samstagabend hatte die 1. Mannschaft des MJK Herten den Tabellenzweiten TTC SF Herne zu Gast. Man musste auf Stammspieler Robin Wember verzichten, der durch Szymon Polaczek vertreten wurde. Man wusste, dass es kein leichtes Spiel werden würde. Glücklicherweise waren auch die Gäste aus Herne mit mehreren Ersatzleuten anwesend und nach einer tollen Leistung gelang es den Hertenern sich mit 9:4 durchzusetzen.
Den Grundstein für den Sieg legte der MJK bereits in den Doppeln, welche alle gewonnen werden konnten. D1 mit Schreiber,E./Czempiel musste sich nach einem 1:2 Satzrückstand wieder zurück kämpfen, was ihnen mit einem knappen 3:2 Sieg erfolgreich gelang. D2 mit Breda/Sura erwischte zwar den schlechteren Start, doch sie konnten sich steigern und das Herner Spitzendoppel mit 3:1 besiegen. D3 mit Schreiber,H./Polaczek ging ebenfalls erfolgreich mit 3:1 von der Platte.
In den Einzeln wussten die Hertener ebenfalls zu überzeugen. Emil machte mit einem klaren 3:0 Erfolg kurzen Prozess, während Nico gegen die starke Nr.1 von Herne nicht viel zu bieten hatte und klar mit 0:3 verlor. Marius sorgte mit einem 3:1 Erfolg für einen weiteren Punkt, wobei Holger weniger gut zurecht kam und mit 0:3 unterlag. Sascha musste in jedem Satz zittern, doch er zeigte gute Nervenstärke und setzte sich in mehreren knappen Durchgängen mit 3:1 durch. Szymon machte es ihm nach und siegte ebenfalls mit 3:1. Zur Halbzeit führte der MJK mit 7:2.
In der zweiten Runde machte der MJK nun den Sack zu, auch wenn anfangs noch etwas Gegenwehr von Herne kam. Sowohl Emil als auch Nico fanden nicht so richtig in ihr Spiel rein und mussten ihren Gegnern jeweils nach einem 0:3 gratulieren. Auf das mittlere Paarkreuz der Hertener war dann wieder Verlass, denn Marius und Holger spielten stark auf und fegten ihre Gegner jeweils mit 3:0 von der Platte. Somit war die Freude über den 9:4 Heimsieg groß.
Man hatte nicht unbedingt erwartet den Tabellenzweiten der Landesliga zu schlagen, doch die 1ste war zur Stelle und nimmt die zwei wichtigen Punkte gegen den Abstieg gerne mit. Nun hat man sich etwas Luft verschafft, doch die Truppe will diesen Schwung ins nächste Spiel auf jeden Fall mitnehmen. Dann geht es zum direkten Tabellennachbarn TTC Westfalia Wattenscheid.


